Im Rahmen ihrer monatlichen Konzertreihe mit immer wieder ganz
besonderen Kammer- und Kirchenmusikprogrammen lädt die ev. luth.
Kirchengemeinde herzlich zu ihrem nächsten Konzert am Sonntag, den 15. November 2009 um 16.00 Uhr in die
malerische St. Andreas-Kirche (Hauptstr./Mitte) ein.
Es gastiert der Herzberger Kammerchor unter Leitung
von Kreiskantor Jörg Ehrenfeuchter mit Werken von J.Brahms, G.Ph.Telemann
und F.Mendelssohn-Bartholdy

Der Herzberger Kammerchor wurde ursprünglich 1983
von Hans Ulrich Funk, dem vormals amtierenden Kreiskantor des Kirchenkreises
Herzberg, als überregionaler Chor gegründet. Ihm gehören von Anfang an jüngere
und besonders stimmbegabte Mitglieder der Herzberger Kantorei an sowie vor
allem die zahlreichen „Ehemaligen“, die sich als Studierende bundesweit
verteilt hatten. In seiner ersten Phase, die bis 1988 dauerte, machte der Chor
auf seinen Konzertreisen u.a. durch besonders selten zu hörende Chorwerke wie
z. B. Max Regers Motetten op. 110 oder K. Penderezkis „Agnus Dei“ auf sich
aufmerksam. 1995 formierte sich der Chor neu aus großenteils neuen Mitgliedern.
Die ca. 30 Sängerinnen und Sänger treffen sich alle 1 – 2 Monate zu intensiven
Probenwochenenden in Herzberg am Harz. Neben der Unterstützung der Herzberger
Kantorei bei großen Oratorien-Aufführungen liegt der Schwerpunkt des
Kammerchores auf der Erarbeitung von a-cappella-Programmen und deren Präsentation bei jährlichen Konzertreisen durch ganz
Deutschland und die Nachbarländer.
Der nachfolgende Kantor an St. Nicolai, Jörg Ehrenfeuchter, übernahm die Leitung des Herzberger Kammerchores
im Jahr 2005. Er studierte Kirchenmusik, Orgel solo und Komposition an den
Musikhochschulen Stuttgart und Hamburg (Orgel bei Prof. W. Zehrer), absolvierte
2004 dort mit dem Konzertexamen im Fach Orgel und ist nun als Kreiskantor
zweier Kirchenkreise (Herzberg und Osterode) sowie als Lehrbeauftragter der
Musikhochschule Hannover tätig. Er wird neben der Leitung des Herzberger
Kammerchores auch die solistischen Orgelstücke auf der Bad Lauterberger
Engelhardt-Janke-Orgel von 1859 (1988 restauriert) darbieten.
Zu dieser gut einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am
Ausgang eine freundliche Spende
in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte erbeten.