In
der St. Andreas-Kirche, Bad Lauterberg, Hauptstr. Mitte

Am Freitag,
20. August 2010 um 20.00 Uhr:
Orgel
vierhändig und Orgel plus Orgel
Zwei
Kantorinnen aus zwei Harzer Badeorten versuchen sich den knapp bemessenen Platz
auf zwei Manualen, einem Pedal (und nur einer Orgelbank...) zu teilen und Werke
zu vier Händen und null bis vier Füßen erklingen zu lassen!
Gelegentliche
Kompositionen für diese eher seltene Besetzung gibt es besonders aus dem späten
18. Jhdt. und dem 19. Jhdt.. Die beiden Organistinnen Margret Kernbach und Dorothea
Peppler spielen hiervon ein mehrteiliges Beispiel.
In
diesem Konzert wird vorrangig auch eine andere eher seltene Musizierform
praktiziert werden, die aber in St. Andreas schon eine kleine Tradition hat:
Musik für zwei Orgeln.
Die
zweite, eine kleinere, transportable Orgel mit nur einem Manual, steht vorn im
Altarraum und man darf gespannt sein, ob die Werke von zwei spanischen
Barock-Komponisten (Josef Blanco und P. Antonio Soler) trotz des großen
Abstandes der beiden Instrumente gut zusammen erklingen werden.
Als
Gastorganistin wird Margret Kernbach aus Bad Sachsa auf der „Hauptorgel“ von
Johann Andreas Engelhardt (1856, 1988 renoviert von Rudolf Janke) solistisch
noch „Mozart-Changes“ von Zsoltán Gárdonyi darbieten.
Margret Kernbach studierte in Halle Kirchenmusik und war nach
dem Studienabschluss als Kirchenmusikerin in Göttingen und Bad Schwartau tätig.
Seit 2008 ist sie in Bad Sachsa Kantorin an St. Nicolai.
Als “Secondo”-Orgelspielerin gesellt sich die örtliche Kantorin
an St. Andreas, Dorothea Peppler, hinzu.
Sicherlich
werden die historische Engelhardt-Janke Orgel der St. Andreas-Kirche und das
ebenfalls aus der Orgelwerkstatt Janke stammende Orgelpositiv des
Kirchenkreises ganz verschiede Klangerlebnisse möglich machen – sind sie doch
beide besonders gut für Kompositionen des Barock und der Romantik geeignet.
Bei den Konzerten in der St. Andreas-Kirche wird kein festes
Eintrittsgeld verlangt, sondern auch im 21. Jahr der monatlichen
Veranstaltungsreihe noch immer positiv darauf vertraut, dass die Zuhörerinnen
und Zuhörer am Ausgang gern einen Unkostenbeitrag
in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte geben.