Kammerkonzert für Violoncello und Orgel in der St. Andreas-Kirche

 

Am kommenden Freitag, den 10. September 2010, um 20:00 Uhr findet ein Kammerkonzert für Violoncello und Orgel sowie Cembalo in der St. Andreas-Kirche statt.

 

Auf dem Programm stehen Sonaten und einzelne Werke des sog. „galanten“ Stils und der Spätromantik.

Johann Christoph Friedrich Bach, der jüngste Sohn Johann Sebastian Bachs, wirkte zeitlebens in Bückeburg und hinterließ neben zahlreichen Kantaten, Opern, Sinfonien und Oratorien (seine „Kindheit Jesu“ wurde bereits in der St. Andreas-Kirche aufgeführt) etliche Kammermusik, von der eine Sonate in A-Dur für Violoncello und Basso continuo erklingen wird.

Der Barockkomponist Jean J.B. Barriere, geboren in Bordeaux, studierte in Italien und wirkte dann in Paris als Violoncellist. Er brachte in die Spieltechnik dieses Instruments etliche Neuerungen ein wie z.B. das Spiel mit Doppelgriffen oder den Gebrauch des linken Daumens ein. Aus seinen reichhaltigen Sonatensammlungen werden zwei mehrsätzige Sonaten in h-moll und e-moll erklingen.

 

In der reizvollen Kombination Violoncello und Orgel werden Frank Scheller und Dorothea Peppler eingängige Sätze unbekannterer romantischer Komponisten wie Josef Sulzer, Camillo Schumann, Gustav Merkel oder Max Gulbins spielen.

 

Damit wird die monatliche Konzertreihe mit dem Schwerpunkt der Aufführung intimerer und gern auch nicht so bekannter Kirchen- oder Kammermusik in einem dafür idealen Raum durch erfahrene professionelle Musiker der südniedersächsischen oder weiteren Region fortgeführt.

 

Der gastierende Cellist Frank Scheller studierte an der Musikhochschule in Detmold und war langjährig Solocellist im Detmolder Kammerorchester und in der Vogtlandphilharmonie. Nach Beendigung seiner Orchestertätigkeit ist er freiberuflich als Instrumentallehrer und Kammermusiker in Göttingen tätig.

 

Er wird an der Engelhardt-Orgel und dem Cembalo von Kantorin Dorothea Peppler begleitet.

 

Zu der gut. einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine Spende in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte erbeten.