„Stürmische Zeiten“ in der St. Andreas -Kirche Bad Lauterberg

am Freitag, dem 15. April 2011, 20.00 Uhr

 

Billie Holiday: Stormy Weather: Stürme der Schuld, Wind des Lebens, Hauch der Liebe

 

Innerhalb der beliebten monatlichen Kirchenkonzertreihe in der malerischen St. Andreas-Kirche (Hauptstr./Mitte) werden gelegentlich auch andere Wege beschritten. So dürfte das Programm „Stürmische Zeiten“ im Monat April mit seiner Musik- und Themenauswahl nicht nur für Freunde der klassischen, sondern auch solche der Jazz- und Rockmusik von Interesse sein:

 

Die in Bad Lauterberg  schon mehrmals

gefeierte Sopranistin Gundula Bernhold

110313-Bernhold

 

singt aus dem

Jazz-Leben von Billie Holiday

 

110313-Billie.

 

Gundula Bernhold wird musikalisch begleitet von

Wolfgang Petrak (Klavier) u. Wilfried Bode (Bass).

 

Dazu lesen Dorothea Peppler und Friedrich Seven

Abschnitte aus der Biographie der größten Jazzsängerin.

 

Billie Holiday hat in den Schnittpunkten von Rassismus, Gewalt und Drogen gelebt. Ihre Erfahrungen finden in der Musik eine eigene Sprache. Den für das Konzert ausgewählten Liedern und Texten stehen Abschnitte der Bibel gegenüber, die von König David erzählen, dem Mann Gottes, der zugleich ein Mann der Schuld und der Verheißung ist. Männliche Gewalt und die Suche nach Liebe stehen sich gegenüber. Am Ende jedoch gilt die Zusage der Versöhnung. Diese immer wiederkehrenden Grundthemen menschlichen Lebens und christlichen Glaubens sollen bewusst kontrastreich in diesem besonderen Konzert zur Passionszeit zum Ausdruck kommen.

 

Die Sopranistin Gundula Bernhold (Göttingen) ist Konzert- und Oratoriensängerin. Sie weiß sich nicht nur der klassischen Musik, sondern auch dem Jazz verpflichtet. Sie hat deshalb einen entsprechenden Lehrauftrag am Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik in Hildesheim.

 

Wilfried Bode (Bass) arbeitet im Klinikum, Wolfgang Petrak (Klavier) hat in der St. Petri-Kirchengemeinde gearbeitet. Beide kommen aus Göttingen-Weende. Unterschiedliche Wege, vom Rock bzw. Jazz her, werden sie zu einem gemeinsamen Klang führen.

 

Zu der gut einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine Spende in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte erbeten.