Orgelkonzert am Freitag, 26.8.2011 um 20.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche

Bad Lauterberg, Hauptstr. Mitte

 

Werke von Johann Pachelbel. Wolfgang Amadeus Mozart u.a.

 

Am Freitag, den 26.8.2011 um 20.00 Uhr lädt die ev. luth. Kirchengemeinde St. Andreas im Rahmen ihrer monatlichen Konzertreihe sehr herzlich in ihre malerische und heimelige St. Andreas-Kirche in der Hauptstr./Mitte zu einem Orgelkonzert an der historischen Engelhardt-Orgel ein.

 

Der gastierende Organist Harry van Wijk ist ein Vertreter der jüngeren Organistengeneration, die durch Studium und Kurse an historischen Orgeln in eigens darauf spezialisierten Hochschulen hervorragend für die Interpretation der Orgelliteratur vergangener Epochen ausgebildet und Spieler auf höchstem internationalen Niveau sind.

Er lebt und wirkt in Holland. Seine staatliche Abschlussprüfung "B für Orgel" absolvierte er unter der Leitung von Kees van Houten. Bei Theo Jellema (Groningen), Joris Verdin (Antwerpen) und Wolfgang Zerer (Hamburg) spezialisierte er sich für Französische und Deutsche Orgelmusik der Epoche 1850 – 1950.

Er hat bei verschiedenen Wettbewerben Preise gewonnen und konzertiert regelmäßig in Holland, Deutschland, England und den USA.

Er wirkte als Organist bei etlichen CD-Einspielungen mit mehreren Chören und  spielte mit einer Flötistin eine CD mit impressionistische Musik ein. Er schreibt eigene Werke und spielte solche für Chor, Orgel, Posaunenchor und Schlagzeug ebenfalls auf CD ein.

 

Für sein Gastspiel in Bad Lauterberg am 26.8. um 20.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche wählte er hauptsächlich Musik von J. Pachelbel aus. So ist z.B. bei der Ciacona in f  bemerkungswert, daß ein Bassthema fast das ganze Stück im Pedal als „ostinato“ immer wiederholt erkling. Darüber entfalten sich in den Maunualpartien immer virtuoser werdende Variationen.

Auf dem Programm steht unter anderem auch eine Fantasie von W.A. Mozart, die ursprünglich für eine Flötenuhr, eine kleine automatische Orgel, geschrieben wurde..

 

Die Orgel der St. Andreas-Kirche ist in Teilen ein historisches Instrument des hier in der Gegend im 19. Jhdt. fruchtbar tätig gewesenen Orgelbauers Johann Andreas Engelhardt aus Herzberg, das 1988 durch die Göttinger Orgelbaufirma Rudolf Janke richtungweisend restauriert wurde. Diese Orgel vereint das strahlende Klangideal mitteldeutscher Barockorgeln und eher grundtöniger romantischer Orgeln in homogener Weise und ist deshalb besonders gut für Kompositionen des Barock wie auch der Klassik und Romantik geeignet.

 

Bei den Konzerten in der St. Andreas-Kirche wird kein festes Eintrittsgeld verlangt, sondern darauf vertraut, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer am Ausgang gern einen Unkostenbeitrag in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte geben!