Solisten-, Chor- und Instrumentalkonzert in der St. Andreas-Kirche in Bad Lauterberg/Harz

 

Am Freitag, den 18. November 2011, um 20.00 Uhr lädt die ev. luth. Kirchengemeinde im Rahmen ihrer monatlichen Stunde der Kirchenmusik sehr herzlich ein in die malerische und heimelige St. Andreas-Kirche in der Hauptstr./Mitte zu einem Konzert mit Kantaten und Geistlichen Konzerten zum Kirchenjahresende ein.

 

Das Hauptwerk des Abends ist die berühmte Kantate Nr. 106 „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“, der sogenannte „Actus tragicus“, den der gerade mal 22 Jahre junge Johann Sebastian Bach 1707 in Mühlhausen genial frühvollendet zu Papier brachte.

In der Auswahl verschiedenster Bibelstellen und Gemeindeliedstrophen, in den darauf abgestimmten Kompositionsformen und in den musikalischen Ausdeutungen einzelner Worte und Stimmungen zeigt sich bereits die ganze Tiefe der Kunst des späteren Thomaskantors.

 

Die Besetzung mit zwei Blockflöten, zwei Violen da Gamba und Basso continuo ist die der „stillen music“ zu eher verinnerlichten Themen wie Tod, Trauer aber auch Hoffnung und christliche Gewissheit, die auch heute noch am Ende eines jeden Kirchenjahres im Vordergrund stehen.

 

Dieselbe Instrumentalbesetzung liegt einer kleineren Choralkantate „Bestelle dein Haus“ des Barockmeisters Christian Ludwig Boxberg zugrunde. 

 

Außerdem stehen zwei Kleine geistliche Konzerte und die doppelchörige Motette „Herr, wenn ich nur dich habe“ von Heinrich Schütz, dem Großmeister der evangelischen Kirchenmusik im 16. Jahrhundert, auf dem Konzertprogramm.

Ferner erklingen noch die Arien „Leget euch dem Heiland unter“ von J.S. Bach und „O bone Jesu“ von Antonio Caldara.

 

Die Ausführenden sind: Annette Meissner (Wetzlar), Mezzosopran; Katrin Bick (Herzberg), Alt, Florian Metzger (Bad Sachsa), Alt; José Lopez de Vergara (Bad Sachsa), Tenor und Bass, der Kantatenkreis St. Andreas. Begleitet werden diese von professionellen Instrumentalistinnen mit historischer Aufführungspraxis aus Göttingen und Kassel unter der Gesamtleitung von Kantorin Dorothea Peppler am Cembalo.

 

Zu der gut einstündigen Veranstaltung wird statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine Spende in Höhe sonst üblicher Konzerteintritte sehr dringend und herzlich erbeten.