Stunde der Kammermusik in der Andreas-Kirche zu Bad Lauterberg / Harz

 

Im Rahmen ihrer monatlichen Konzertreihe mit immer wieder ganz besonderen Besetzungen und Werken der Kammer- und Kirchenmusik lädt die ev. luth. Kirchengemeinde St. Andreas am Freitag, den 11. April 2008 um 20.00 Uhr zu einem Konzert mit Musik für Gambenconsort und Orgel in die St. Andreas-Kirche ein.

 

Die Viola da gamba, auch heute noch als ganze Instrumentenfamilie von der relativ kleinen Diskantgambe über Alt-, Tenor- bis hin zur größeren Bassgambe gebräuchlich, war im Europa des 16. und 17. Jhdts. ein weit verbreitetes Streichinstrument, für das in den verschiedenen Ländern ganz individuelle Kompositionstraditionen entstanden. Diese Instrumente und die dafür komponierte Musik fügen sich mit ihrem zarten und intimen Klang sehr gut in den sehenswerten „heimeligen“ Raum der St. Andreas-Kirche ein.

 

Das Gambenconsort Ulrike Haase, in dem ferner Irmela Schuppe, Ute Eckhof und Hermann Krapoth mitwirken, wird auf dieser Instrumentenfamilie Werke des englischen Frühbarock spielen, nämlich ein „In Nomine“ und eine Fantasie von John Ward, eine Suite von Matthew Locke und zwei Fantasien von Henry Purcell.

 

Die Bad Lauterberger Kantorin Dorothea Peppler wird auf der historisch restaurierten Engelhardt-Janke-Orgel von 1856/1988 Orgelchoräle zur Osterzeit aus dem „Orgelbüchlein“ und weitere unbekanntere Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach spielen.

 

U. Haase absolvierte nach einem Violoncellostudium an der Musikhochschule Lübeck Studien der Alten Musik mit Viola da Gamba in Hamburg bei Ingrid Stampa und am Königlichen Konservatorium in Den Haag bei Wieland Kuijken.

Sie ist als freischaffende Musikerin tätig und hat ein Unterrichtsstudio in Göttingen.

 

Dorothea Peppler ist nach ihrem staatlichen Kirchenmusikerexamen an der Folkwang-Hochschule Essen (Orgel bei G. Schneider) seit 1990 hauptberuflich als Kantorin an der St. Andreas-Kirche in Bad Lauterberg tätig und mit der Ausführung und Organisation dieser monatlichen Konzertreihe betraut.

 

Zu diesem Konzert wird in gewohnter Tradition statt eines festen Eintrittsgeldes am Ausgang eine freundliche Spende erbeten.