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Mit Kindern.... - für Kinder....

 

David“ ist in diesem Sommer in der St. Andreas-Gemeinde ein Thema!

 

Am Sonntag, den 29. Juni 2008 feiern wir dazu um 10.00 Uhr einen hoffentlich bunten und fröhlichen Familiengottesdienst mit allen Generationen in unserer St. Andreas-Kirche.

Der Kinderchor probt schon etliche Lieder zur Geschichte des kleinen Hirtenjungen, der den Riesen Goliath besiegte und den König Saul mit Musik auf seiner Harfe tröstete. (Am Samstag, den 21. Juni ist dafür sogar ein „Harfenbaukurs“ für Kinderchormitglieder!!!)

 

Weil am selben Sonntag, den 29. Juni 2008 nachmittags um 16.00 Uhr auch noch ein besonderes Orgelkonzert für Kinder stattfinden wird, gibt es dieses Jahr nach dem Gottesdienst kein richtiges Fest, aber sicherlich eine „Kirchenlimonade“ oder einen „Kirchenkaffee“...

Nachmittags wird dann herzlich zur „Konferenz der Tiere“ in die St. Andreas-Kirche eingeladen:

Die spannende Geschichte von Erich Kästner (Bearbeitung von Eva Martin-Schneider) wird super vorgelesen und dargestellt von der Sprecherin Frauke Metzger aus Bad Sachsa. Und meine Kollegin Christina Wolf-Dreißig aus Erfurt wird an unserer Engelhardt-Orgel die von Christine Michel-Ostertun dazu extra komponierte lustige und kurzweilige Musik spielen.

 

 
Nach den Sommerferien ist wieder die Einrichtung einer kirchlichen Gruppe für „musikalische Vor- und Früherziehung“, aus der dann wieder Kinderchormitglieder erwachsen könnten, geplant! Bitte achten Sie auf genauere Informationen in der Tageszeitung!

 

Textfeld: Am Freitag, den 13. Juni 2008, um 20.00 Uhr gibt es wieder ein ganz erlesenes Kammerkonzert mit Claudia Randt aus Osterode/Lübeck (Barock-Violine), Iris Bürger aus Nordhausen/Lübeck (Traversflöte), Susanne Hartig/Kassel (Barock-Violoncello) und D. Peppler (Cembalo). 
Beide Profi-Barock-Musikerinnen sind uns schon von vergangenen Konzerten her bestens bekannt und garantieren „großstädtisches Konzertniveau“ in unserer gemütlichen kleinen Kirche. Auf dem Programm stehen Werke von J.F. Fasch, G.F. Händel, J.G. Albrechtsberger u.a.

Weitere Kirchen/Musiktermine....

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Mit besten Grüßen und Wünschen von

Ihrer/Eurer Kantorin Dorothea Peppler

Textfeld: Am Freitag, den 11. Juli 2008 um 20.00 Uhr gastiert seit längerem wieder einmal ein professioneller Kammerchor bei uns in der St. Andreas-Kirche und lässt sich hoffentlich nicht wie so manch andere vor ihm von unserer so „trockenen“ Akustik schrecken!
Der Kammerchor Michaelstein unter der Leitung von Sebastian Göring bringt sein diesjähriges Saisonprogramm mit Werken aus vier Jahrhunderten für Chor a cappella mit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag, 21. Juli 19.30 Uhr gestalten A. Willms und D. Peppler den Kurseelsorgevortrag von Pastor Dr. F. Seven mit: „Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden.“

Diese Einsicht Wilhelm Buschs kann Dorothea Peppler, Almut Willms und Friedrich Seven nicht beeindrucken. Deshalb wollen die drei auf bewährte Art und Weise diesmal berühmte Geschichten von Wilhelm Busch, aber auch einige von dessen Gedichten vortragen und mit Musik verbinden. Da zudem die Geschichten mit Buschs Zeichnungen präsentiert werden sollen, streift der ganze Abend fast an ein Multi-Media-Spektakel. Das aber sollte keinen davon abhalten, sich am Montag, den 21. Juli ins Haus des Gastes zu begeben.

 

 

Im August bringt sich die Kirchengemeinde mit ihren Räumlichkeiten und mit ihrer Kantorin in die diesjährigen Bad Lauterberger Musiktage ein. Zusammen mit den Gesangssolisten Maren und José Lopez de Vergara werde ich unter dem augenzwinkernden Titel „Bach, Bä(e)cher, Moldau“ am Dienstag, den 12. August um 20.00 Uhr in der St. Andreas-Kirche einen heiteren Gesangs- und Orgelabend zusammenstellen, in dem eine Bearbeitung der „Moldau“ von Smetana natürlich nicht fehlen und auch sonst „Wasser“ in verschiedenen Formen eine Rolle spielen wird...

 

So hoffen wir, dass doch für „verschiedene Geschmäcker“ etwas dabei ist und freuen uns Sie bei unseren Veranstaltungen und Musikgruppen begrüßen zu dürfen!

 

 

Im Juli beginnt wieder die Bad Lauterberger Kurseelsorge-Sommer-Saison in ökumenischer Zusammenarbeit unserer ev.-luth. St. Andreas-Gemeinde und der röm.-kath. St. Benno-Gemeinde. Ab dem 13. Juli bis Anfang September findet sonntags um 9.00 Uhr ein Kurzgottesdienst im Kurpark statt – bei schlechtem Wetter im „Haus des Gastes“.

 

Beim 1. Vortrag am 7. Juli  von Dr. F. Seven erwartet uns gleich ein spannendes Thema: über die Burg Scharzfels, ihre urkundlich nicht nachzuweisende Erbauung, ihr urkundlich teilweise belegbarer Zusammenhang mit den Dörfern Barbis und Scharzfeld, sowie mit dem Kloster Pöhlde, ihre romantisierende Umgestaltung durch einen repräsentativen Treppenaufgang im 19. Jhd.

 

und die Geschichte der

Eleonore von dem Knesebeck

Ihre abenteuerliche Befreiung aus dem Hannoverschen Staatsgefängnis im Harz war ihre letzte Rettung aus der Isolationshaft. Als der Amtmann, schwer blamiert durch ihre Flucht, ihre Zelle inspizierte und einmal ganz ausleuchtete, waren an die Wände geschriebene Gebete zu lesen, mit denen die Gefangene in ihrer Isolation die Verbindung zu Gott und sich zu sich selbst wahren wollte.

Über zwei Jahre hin (1695-97) war Gott der einzige, den sie ansprechen konnte, wollte sie nicht ganz in Selbstgespräche verfallen. Der Grund ihrer grausamen Haft: Sie, Eleonore von dem Knesebeck, war  als Kammerfrau der Hannoverschen Prinzessin Sophie  Mitwisserin von deren außerehelicher Affäre mit einem schwedischen Kavalier. Sie wusste also von einem peinlichen Skandal am Celler Hof, von der Affäre Königsmark, und weil sie damit zuviel wusste, wurde sie in den Harz verbannt, wo sie zwei Jahre lang auf Gott gehofft und an ihre Rettung geglaubt hat.

 

Der Fall  Königsmark gehört zu den  berühmten  Affären und interessiert  bis heute nicht nur den Liebhaber  Hannoverscher Geschichte.Diese Affäre hat es sogar bis zum Spielfilm gebracht, Eleonore dagegen bis jetzt nur zu bildlichen Darstellungen ihrer abenteuerlichen Flucht und kurzen Nacherzählungen  in der Literatur. Dabei ist sie die eigentlich interessante Frau in der ganzen Affäre, weil sie sich in den zahlreichen Beichtgesprächen mit dem Gefängnispfarrer auf dem Scharzfels an den Grenzen wundstoßen musste, die dem evangelischen Glauben durch die Nähe von Fürstenthron und Altar gezogen waren.

 

Möchten Sie noch mehr erfahren? Dann kommen Sie doch vorbei!!!