Am Freitag, den 19.
September um 20.00 Uhr gastiert mit dem Bratschisten Ulrich von
Wrochem aus Hannover ein sehr bekannter und weltgereister Musiker, der auf
der Viola da bracchia solistisch und am Cembalo begleitet von
Kantorin Dorothea Peppler Werke von Georg Friedrich Händel (obligate
Sonate C-Dur), Johann Sebastian Bach (Solosuite Nr. 5 c-moll) und Carl Philipp
Emanuel Bach (Sonate g-moll) sowie Gaetano Brunetti darbieten wird.
Die Karriere Ulrich von Wrochems
führte ihn seit 1966 bis in die Position des Solobratschers der Berliner Oper,
des Bayerischen Rundfunks und der Mailaender Scala unter Claudio Abbado und
außerdem als Solist mit sehr berühmten Orchester zusammen.
Seit einigen Jahren ist er
freiberuflich tätig, gab und gibt Meisterkurse in Ägypten, Österreich,
Russland, Syrien, Brasilien, China, Iran, Korea und den USA. Seine
Kammermusikpartner waren außer Wolfram Lorenzen die Pianisten Jörg Demus und
Bruno Canino, Miriam v. Wrochem und Alfons Kontarsky. Mit Jessye Norman spielte
er bei Philips die "Bratschenlieder" von Brahms ein.
Er spielt auf einer
"alemannischen" bemalten Bratsche von 1700. Seit 1996 ist er
ständiger Gastdirigent der Belarussischen Philharmonie.
Zu
diesem besonderen einstündigen Kammerkonzert wird statt eines festen Eintrittsgeldes
am Ausgang eine freundliche Spende erbeten, die Voraussetzung für
weitere kulturelle Angebote dieser Art ist.